Parkinson betrifft in der Schweiz schätzungsweise 15'000 Männer und Frauen. Erste Beschwerden werden häufig zwischen dem 50. und dem 60. Lebensjahr bemerkt, aber ca. 10% der Patienten erkranken vor dem 40. Lebensjahr = juveniles Parkinsonsyndrom. Typische Symptome sind eine Verlangsamung aller Bewegungen, eine Versteifung bestimmter Muskeln und manchmal ein feines Zittern von Hand und Fuss, oft einseitig betont. Die Verlangsamung der Bewegungsabläufe zeigt sich am ausgeprägtesten in der Schwierigkeit, eine Bewegung zu starten. Es ist auch auffallend, dass sich die Symptome (zum Beispiel das Zittern) beim Patienten verstärken, sobald dieser beobachtet wird, sich körperlich und geistig anstrengen muss oder in einer emotionalen Stresssituation befindet. Bei der Parkinson-Erkrankung sterben bestimmte Nervenzellen im Gehirn ab. Diese Nervenzellen stellen den Botenstoff Dopamin her, der unter anderem für die Kontrolle der automatischen Bewegungen zuständig ist. Mit Medikamenten kann das fehlende Dopamin zugeführt werden. Der Zelluntergang kann jedoch nicht aufgehalten werden, so dass Parkinson bis Heute unheilbar ist.

Medizinische Visionen - Ein Lichtblick
Laut neusten Forschungsberichten soll es in 10 bis 15 Jahren möglich sein die Krankheit durch Implantation von Stammzellen in das Gehirn zu lindern bzw. sogar zu heilen. Die Stammzellen sollen die Produktion des fehlenden Botenstoffes Dopamin anstelle der abgestorbenen Nervenzellen übernehmen.
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