Heute hatte ich bei meinem Neurologen einen Termin. Wir mussten nüchtern feststellen, dass auch nach dem Reha-Aufenthalt in der Klinik Bethesda, in Tschugg keine wesentliche Verbesserung eingetroffen ist. Fakt ist - Ich brauche eine gewisse Dosis an Medikamente, damit ich Parkinson kontrollieren kann. Anderseits leide ich unter erheblichen Nebenwirkungen (tiefer Blutdruck, Kreislaufprobleme, Schwindel, Magenübersäuerung, Verdauungsbeschwerden, Gleichgewichtsstörungen, Schlafstörungen, Dyskinesien). Der Medikamentenbedarf wird immer schwieriger zu dosieren – zuwenig = Blockaden – zuviel = Dyskinesien (Überbeweglichkeit). Als nächster Schritt wird eine Operation (Tiefenhirnstimulation) vorgeschlagen. Ich habe eine Bedenkzeit erhalten, um zu entscheiden, ob ich für diesen Schritt bereit bin.

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