VerlaufVon Selbstbetroffenen wurde mir gesagt, dass Parkinson oft durch einschneidende Ereignisse ausgelöst wird. Hier meine Geschichte:
Am 3. August 2003 hatte ich im Schwimmbad einen schweren Unfall. Beim Längenschwimmen habe ich mich unter Wasser verschluckt, so dass beim Auftauchen meine Atemwege blockiert waren. Ich befand mich mitten im Pool und versuchte  so schnell wie möglich, den Beckenrand zu erreichen. Mit einem enormen Kraftaufwand schaffte ich dies auch und sprang aus dem Wasser. In diesem Moment verlor ich das Bewusstsein und stürzte zurück in den Pool. Glücklicherweise sah dies meine Frau Karin und holte sofort Hilfe. Nach geglückter Reanimation atmete ich wieder selbständig, jedoch erlangte ich erst einige Zeit später das volle Bewusstsein.

Dass es sich bei diesem befreiten, wohligen Gefühl in einem Raum voller Wärme und Geborgenheit zu schweben, um ein Nahtod-Erlebnis handelte, habe ich erst verstanden, als ich darüber gelesen habe.

Mit der Ambulanz wurde ich ins Spital gefahren und 24 Stunden überwacht. Es gab keine Auffälligkeiten, so dass ich wieder entlassen wurde. Ende Jahr bemerkte ich selber die ersten Funktionsstörungen.

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